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Denken als Guerillakampf gegen die Moderne
Beitrag 17: Till Kinzel über Nicolás Gómez Dávila
Die ,Legitimität’ ist die politische Form des Heiligen.
Die griechische Tragödie und das christliche Dogma sind reife Meditationen über das
menschliche Schicksal im Vergleich zum jugendlichen Sentimentalismus der modernen Philosophie.
Der Fortschrittler triumphiert immer und der Reaktionär hat immer recht. Recht haben heißt
in der Politik nicht, die Szene zu beherrschen, sondern vom ersten Akt an die Leichen des fünften
vorherzusagen.
Von Thukydides bis zu seinen Nachfolgern von heute betont eine imperiale Reihe souveräner
Geister, kalter und unbewegter Beobachter der Geschichte durch ihre bloße Gegenwart die unheilbare Dummheit
unserer elenden Rasse.
Das Leben ist ein täglicher Kampf gegen die eigene Dummheit.
Nichts ist gefährlicher, als die Vorurteile desjenigen zu verletzen, der behauptet, er habe
keine.
Wir bilden uns ein, die Geschichte zu erklären und scheitern am Geheimnis dessen, den wir
am besten kennen.
Die Idee der ,freien Entfaltung der Persönlichkeit’ scheint ausgezeichnet, solange
man nicht auf Individuen stößt, deren Persönlichkeit sich frei entfaltet hat.
Der Reaktionär argumentiert nicht gegen die moderne Welt in der Hoffnung, sie zu besiegen,
sondern damit die Rechte der Seele nicht verjähren.
Das reaktionäre Denken sichert seinen Adepten keinerlei Erfolg, es bewahrt sie lediglich
davor, Dummheiten von sich zu geben.
Von allen Despotismen ist derjenige der Wahrheit der grauenhafteste. Welche Vorwände kann
man ersinnen, um ihn zurückzuweisen? Welche Rechtfertigung lässt sich für unseren Widerstand finden?
Die geistigen Kriege werden nicht von den regulären Truppen, sondern von den
Freischärlern gewonnen.
Der kolumbianische Schriftsteller Nicolás Gómez Dávila (1913-1994) verlebte die meiste Zeit seines
Lebens in Kolumbien, ohne sich doch dort wirklich heimisch zu fühlen. Don Nicolás arbeitete in seiner
Bibliothek mit mehr als 30.000 Bänden an einem Werk, das seinesgleichen sucht – ein Hagel an
scharfen Gedanken, die zu Tausenden auf den Leser seiner Werke einprasseln, ein literarisches
Stahlgewitter, aus dem niemand ungeschoren davonkommt. Außer einigen wenigen Essays schrieb er allein
Aphorismen, „Glossen zu einem impliziten Text“, Erläuterungen, die er an den Rand der Welt
schreibt. Im Original tragen seine Bücher die denkbar sprödesten Titel, die kein Geheimnis preisgeben:
Notas (Aufzeichnungen; 1954), Textos (1959; dt. Texte und andere Aufsätze,
2003); und schließlich die insgesamt fünf Bände der Escolios a un texto implícito (zwei Bände 1977;
zwei Folgebände Nuevos escolios 1986 sowie ein abschließender Band Sucesivos escolios 1992).
Die Eigenart des aphoristischen Sprechens, die weitgehende Verweigerung gegenüber der systematischen
Darstellung eines Denkens, mahnt zu besonderer Vorsicht. Gómez Dávila schuf eine Art System in Aphorismen,
einen verborgenen Zusammenhang, der sich erst dem denkenden Leser als Zusammenhang erschließt.
An den Rändern der Welt zu Hause versuchte Gómez Dávila, sich einen Reim auf die moderne Welt zu machen.
Diese moderne Welt war ihm Anathema, ein ethisches und ästhetisches Greuel, das er mit allen verfügbaren
geistigen Waffen attackierte, wohl wissend um die Vergeblichkeit seines Tuns. Hochgeachtet in der
Gesellschaft von Bogotá, lehnte er doch hohe politische Ämter, die man ihm mehrfach antrug, immer ab.
Mit seinen kolumbianischen Landsleuten verband ihn, wie er einmal sagte, nichts als sein Reisepass.
Gómez Dávila gehörte zweifellos zu den großen politischen Theologen des 20. Jahrhunderts, für den ebenso
wie im 19. Jahrhundert für den großen spanischen Reaktionär Juan Donoso Cortés alle politischen Irrtümer
aus theologischen Irrtümern hervorgingen. Alle legitime Macht ist für ihn eine Macht, die auf einer
religiösen Vorstellung gründet:
Die ,Legitimität’ ist die politische Form des Heiligen.
Gegen alle vermeintliche Klugheit nannte der Kolumbianer sich selbst einen „Reaktionär“ und
machte damit eine Vokabel der politischen Denunziation zu einem Ehrentitel, der höchste Wertschätzung
zum Ausdruck bringen sollte. Gómez Dávila trifft mit seinen Aphorismen Grundzüge des gegenwärtigen
Zeitalters, aber auch der menschlichen Natur überhaupt. Die Bibel und die antiken Autoren, so Gómez
Dávila, reichten völlig hin, um zu wissen, was man vom Menschen wissen kann:
Die griechische Tragödie und das christliche Dogma sind reife Meditationen über das
menschliche Schicksal im Vergleich zum jugendlichen Sentimentalismus der modernen Philosophie.
Der Reaktionär stellt sich so in eine Tradition realistischer Politikanalyse, die weiß, was vom
politisch handelnden Menschen erwartet werden kann und deshalb mit dem Schlimmsten rechnet. Der
Reaktionär kann deshalb auch sagen:
Der Fortschrittler triumphiert immer und der Reaktionär hat immer recht. Recht haben
heißt in der Politik nicht, die Szene zu beherrschen, sondern vom ersten Akt an die Leichen des fünften
vorherzusagen.
Aufklärung ist für Gómez Dávila Aufklärung über den Menschen selbst, weshalb er sich in die Tradition
derjenigen einreiht, die das Treiben der Menschen mit eiskaltem Blick analysierten, ein Blick, der von
empfindsamen Geistern leicht als zynisch verstanden werden kann:
Von Thukydides bis zu seinen Nachfolgern von heute betont eine imperiale Reihe souveräner
Geister, kalter und unbewegter Beobachter der Geschichte durch ihre bloße Gegenwart die unheilbare
Dummheit unserer elenden Rasse.
Diese Dummheit ist indes immer auch die eigene:
Das Leben ist ein täglicher Kampf gegen die eigene Dummheit,
gefährlich wie das Vorurteil der Vorurteilslosigkeit, zu dem Gómez Dávila treffend sagt:
Nichts ist gefährlicher, als die Vorurteile desjenigen zu verletzen, der behauptet, er habe
keine.
Der Mensch ist für Gómez Dávila, wie am deutlichsten seinen frühen Texten zu entnehmen ist, das Wesen,
das nicht leicht auf den Begriff zu bringen ist. Bestimmt man den Menschen als animal rationale, wie es
die Tradition tut, so ist damit zwar das Auszeichnende des Menschen im Sinne einer Wesensdefinition
gegeben, nicht aber die paradoxe und oft befremdliche Komplexität des je konkreten Menschen erfasst.
Gómez Dávila bemüht sich daher um eine Annäherung an das, was der Mensch in diesem komplexen Sinne ist:
Wir bilden uns ein, die Geschichte zu erklären und scheitern am Geheimnis dessen, den wir am
besten kennen.
Am ehesten noch liege das Wesen des Menschen darin, dass er unausweichlich scheitern müsse, weil er
seiner Natur nach das begehrende Wesen ist. Der Mensch ist das Tier, das nicht zur Ruhe
kommt, das sich nicht einfach in Selbstvergessenheit dem Fluss der Zeit hingeben kann. Der Mensch werde
jeden Augenblick der radikalen Zusammenhanglosigkeit der Welt unterworfen, weil jede Lage, in der er sich
befindet, sein unruhiges Herz verwundet. Alles im Menschen sei Begierde, Streben, Ungestüm, Gier. Das
Verlangen des Menschen nach heiterer Erfüllung ist unsterblich, doch nicht einmal im kurzen Moment der
Lust ist es ihm möglich, das ihn stets begleitende Unbehagen hinter sich zulassen, weil er das Fliehen
der Momente des Glückes befürchtet und es lediglich für kurze Zeit vermag, die Angst vor der drohenden
Einsamkeit zu betäuben. So sehr nun Gómez Dávila in diesen Bestimmungen Grundstrukturen der
(unerlösten, d. h. nicht von Gott erhellten) menschlichen Existenz wahrnimmt, so gibt er sich doch
mit dieser Bestimmung nicht zufrieden, sondern versucht, die unvollkommene Menschennatur in immer
weiteren Erörterungen einzukreisen, wobei er auch auf die Rolle des Bewusstseins zu sprechen kommt,
das nicht zuletzt Bewusstsein vom Tode ist und vom Nichts, das den Menschen umgibt.
Gómez Dávila strebte nicht die utopische Restauration des Vergangenen an, die dem politischen Reaktionär
oft unterstellt wird; er ist „kein nostalgischer Schwärmer, sondern ein unbestechlicher Richter,
ein Pathologe, der Krankheit und Gesundheit bestimmt“. Die Heilung aber für das wunde Herz des
Menschen, so Gómez Dávila, könne nur von Gott kommen.
Christentum und Demokratie empfand Gómez Dávila als Widerspruch, weil jenes die Souveränität Gottes,
diese aber die Souveränität des Menschen proklamiere. Die Demokratie musste daher aus der Sicht des
Reaktionärs als geradezu satanisch erscheinen, als politisches Korrelat der Gottvergessenheit des modernen
Menschen. Wie schon Nietzsche ist auch Gómez Dávila ein Stachel im Fleisch des bürgerlichen
Wohlbehagens und eines naiven Erziehungsoptimismus. Erziehung müsse deshalb darin bestehen, wie Gómez
Dávila sarkastisch schreibt, die freie Entfaltung der Persönlichkeit zu verhindern. Denn:
Die Idee der ,freien Entfaltung der Persönlichkeit’ scheint ausgezeichnet,
solange man nicht auf Individuen stößt, deren Persönlichkeit sich frei entfaltet hat.
Scharf beäugt der Reaktionär auch die moderne Technik der Massenmedien, habe doch die ungehinderte
Verbreitung der Nachrichten dazu geführt, dass die traditionelle Funktion des Geheimnisses, der Arcana
des Staates, durch die öffentliche Lüge ersetzt worden sei.
Wollte man die Konsequenzen zu Ende denken, die sich aus den Prinzipien der modernen Gesellschaft
ergeben, müsste man sich eingestehen, dass diese nur theoretisch, nicht aber praktisch universalisierbar
sind. Das Problem des heutigen Menschen bestehe vielleicht in der ironischen Tatsache, so Gómez Dávila,
dass dieser tatsächlich über die Macht verfügt, seine Wünsche zu erfüllen, so dass den pleonektischen
Begierden, dem „Immer-mehr-haben-wollen“ der Massen wie der (Pseudo-)Eliten keine Grenzen
mehr gesetzt scheinen. Der Reaktionär ist, weil er das Destruktive an der modernen kapitalistischen
(oder auch sozialistischen) Industriegesellschaft empfindet, zugleich der konsequentere Ökologe und
der einzig wahre Ästhet. Denn nur jene konspirieren erfolgreich gegen die moderne Welt, so Don Nicolás,
die im Geheimen die Bewunderung der Schönheit propagieren. Diese Überwindung der Moderne im Geiste
soll es dem Einzelnen ermöglichen, angesichts der faktischen Unhintergehbarkeit der Moderne doch ein
Leben zu führen, das der Seele einen angemessenen Raum gibt, sich um sich selbst zu kümmern und zwar
nicht im trivialen psychologischen Sinne von „Selbsterfahrung“, sondern als zugleich
ernsthafte wie ironische Arbeit an der Schönheit der Seele durch die Errichtung einer Rangordnung der
Werte in sich selbst.
Gómez Dávila präsentiert mit seinen Glossen eine veritable „Ästhetik des Wider- stands“ gegen
die moderne Welt der Massengesellschaft mit ihrer Hässlichkeit und der Versuchung zur Denkfaulheit.
Weil im geistigen Guerillakrieg auch kleine Erfolge zählen, ist jeder taktische Gewinn schon von Wert
– die Guerilla hat bekanntlich, wie Henry Kissinger gesagt haben soll, schon gewonnnen, wenn sie
nicht verloren hat. Und vielleicht ist das reaktionäre Denken dann so gar ohnmächtig nicht, denn:
Der Reaktionär argumentiert nicht gegen die moderne Welt in der Hoffnung, sie zu besiegen,
sondern damit die Rechte der Seele nicht verjähren.
Gómez Dávila macht damit den für ihn allein entscheidenden Punkt deutlich. Der Reaktionär ist ein
Anwalt des Anspruchs der Seele auf Schönheit und Intelligenz, wo diese nicht gebührend geschätzt werden.
Der Widerstand des reaktionären Denkens gegen eine Welt ohne Schönheit und Würde ist ein mühevoller
und gleichwohl erhebender Untergrundkampf, dessen bloße Existenz einen Widerschein jener inzwischen
verblassten Schönheit in Erinnerung ruft. Die Reaktion im Sinne Gómez Dávilas ist als Affirmation der
konkreten Schönheit eine Notwendigkeit geistiger Selbstachtung im Zeitalter des Nihilismus:
Das reaktionäre Denken sichert seinen Adepten keinerlei Erfolg, es bewahrt sie
lediglich davor, Dummheiten von sich zu geben.
Gegen die „ausnahmslose Gleichheit“ (Reinhart Maurer) als „sozialdemokra- tisches“
Grundprinzip moderner politischer Theologie steht der Reaktionär Gómez Dávila für das aristokratische
Prinzip der Rangunterschiede und gibt zu bedenken, dass sich der Mensch seiner Menschlichkeit
entschlägt, wenn er aufhört, die stets notwendigen Rangunterschiede anzuerkennen. Gómez Dávila
verteidigt die Notwendigkeit von hierarchischen Strukturen und sieht Freiheitsräume gerade in einer
nicht völlig durchrationalisierten Gesellschaft, die neben der Gleichheit auch der Ungleichheit ihren
relativen Platz einräumt. Der Reaktionär ist deshalb allen Utopien gegenüber tief misstrauisch, weiß
er doch nur zu gut, dass in jedem Utopisten ein Polizeiwachtmeister schlummert. Ein Utopist aber ist
jeder, der nicht bereit ist, mit der Natur des Menschen zu rechnen, wie sie eben ist und auch nicht
durch allerlei Sozial-, Psycho- oder sonstige Humantechniken im Grundsatz geändert werden kann.
Die Wahrheit – für Gómez Dávila das Gegenglück des Geistes – ist nicht nur ein
erkenntnistheoretisches, sondern auch ein existentielles Problem:
Von allen Despotismen ist derjenige der Wahrheit der grauenhafteste. Welche Vorwände
kann man ersinnen, um ihn zurückzuweisen? Welche Rechtfertigung lässt sich für unseren Widerstand finden?
Gegen das Streben nach analytischer Reinheit, das der akademischen Philosophie notwendigerweise
innewohnt, setzt Gómez Dávila die stete Wiederaneignung der Weisheit, die in den uralten Gemeinplätzen
enthalten ist. Gómez Dávila bemühte sich selbst nie um eine wachsende Leserschaft, sondern schrieb
recht eigentlich nur für den kleinen Kreis der Freunde. Nur wenige wurden indes außerhalb Kolumbiens
früh auf Gómez Dávila aufmerksam – wie etwa der berühmte Historiker Arnold Toynbee, der ihn in
Bogotá besuchte, mit ihm über Geschichte und Geschichtsphilosophie diskutierte und von dessen stupender
Gelehrsamkeit beeindruckt war.
Gegen die Massengesellschaft mit ihren ästhetisch und ethisch nivellierenden Tendenzen erinnert
Gómez Dávila an die Kraft des Individuums, dem Übel mit Würde und Stil zu widerstehen. Etwas von dieser
Haltung findet sich auch in den gegen die Häresie der Formlosigkeit gerichteten Manieren des
Asfa-Wossen Asserate (2003), der sich in seinem schönen Buch mehrfach auf den kolumbianischen Denker
beruft. Das Pathos der Distanz zur Vulgarität des modernen Alltagslebens, das seinen Ausdruck in der
ätzenden Schärfe seiner Zeitkritik findet, paart sich bei Gómez Dávila mit der stilvollen Gelassenheit
des Herren, die wohl nur aus dem tief verwurzelten Glauben an Gott ganz erklärbar ist. Das reaktionäre
Denken als Denken des Konkreten sperrt sich gegen jede Reduktion auf ein Schema, auf einen
„reaktionären Katechismus“. Als ein kolumbianischer Nietzsche führte Gómez Dávila seinen
einsamen Kampf gegen das Narrenhaus der „modernen Ideen“ und harrte stolz auf, wie es
schien, verlorenem Posten zwischen den Ruinen der modernen Welt aus. Die Wahrheit aber, die er an
die Zukunft zu übermitteln suchte, lebt im geistigen Untergrund der von intellektuellem Konformismus
und Dürftigkeit erstickten Welt, wo man dem Gegen-Glück des Geistes Raum zu geben sucht:
Die geistigen Kriege werden nicht von den regulären Truppen, sondern von den
Freischärlern gewonnen.
T. Kinzel, 8. Oktober 2006
Der hier veröffentlichte Essay erschien zuerst in der Zeitschrift Unsere
Agenda, Nr. 3., Aug. 2005, S. 30-33. Unsere Agenda wird herausgegeben von
Harald Bergbauer, Till Kinzel und Caspar von Schrenck-Notzing.
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Über Gómez Dávila
» Till Kinzel: Nicolás Gómez Dávila als Stichwortgeber, in: Stichwortgeber, hrsg. von Günther Burkert-Dottolo.
» Till Kinzel: Nicolás Gómez Dávila – Stichwort für das Lexikon des Konservatismus, hrsg. von Caspar von Schrenck-Notzing.
» René Steininger: Das philosophische Werk des Kolumbianers Nicolás Gómez Dávila ist noch zu entdecken.
» Martin Mosebach: Meister der schwarzen Sentenzen.
» Manfred Geier: Wo zwei sind, ist Verrat. Mit dem Rücken zum Publikum: Nicolás Gómez Dávila in seinen „Notas“.
» Franco Volpi: Eine unverwechselbare und reine Stimme, in: Nicolás Gómez Dávila, Notas. Unzeitgemäße Gedanken, S. 403-428.
» Martin Mosebach: Nicolás Gómez Dávila – Einsiedler am Rand der bewohnten Erde.
» Till Kinzel: Die unverwech- selbare Stimme Gómez Dávilas. Rezension zu N. G. D., Notas. Unzeitgemäße Gedanken. 
» Georg Alois Oblinger: Lustvoll reaktionär. Erster Prosa-Band des Kolumbianers Nicolás Gómez Dávila.
» Wo bleibt da die Didaktik? Partisan der Konterrevolution: Zur Ästhetik von Nicolás Gómez Dávila. 
» Till Kinzel: Ein kolumbiani- scher Guerillero der Literatur: Nicolás Gómez Dávilas Ästhetik des Widerstands. 
» Jens Jessen: Der letzte Reaktionär. Die Demokratie ist das Tabu des Westens. Der kolumbianische Philosoph Nicolás Gómez Dávila wagt einen Angriff.
» Georg Alois Oblinger: Streiter für die „Gottesrechte des Menschen“. Einblicke in das Werk des kolumbianischen Schriftstellers Nicolás Gómez Dávila.
» Reinhart Maurer: Ausnahms- lose Gleichheit. Überlegungen im Anschluß an Gómez Dávila, in: Die Ausnahme denken. Festschrift zum 60. Geburtstag von Klaus-Michael Kodalle, hrsg. von Claus Dierksmeier in Zusammenarbeit mit Mirko Schiefelbein und Folko Zander.
» Till Kinzel: Nicolás Gómez Dávila als Gegen-Aufklärer, in: N. G. D., Texte und andere Aufsätze, S. 179-189.
» Till Kinzel: Parteigänger verlorener Sachen – Nicolás Gómez Dávila (Essay), in: Sezession, Heft 3, S. 8-13.
» Till Kinzel: Nicolás Gómez Dávila – Parteigänger verlorener Sachen (Buch).
» Till Kinzel: Vom Sinn des reaktionären Denkens. Zu Nicolás Gómez Dávilas Kulturkritik.
» Franco Volpi: Un angelo prigioniero nel tempo, in: Nicolás Gómez Dávila, In margine a un testo implicito. Piccola biblioteca Adelphi, Bd. 459, S.159-183.
» Óscar Torres Duque: Nicolás Gómez Dávila: la pasión del anacronismo, in: Boletín Cultural y Bibliográfico 32, S. 31-49.
» Reinhart Maurer: Reaktionäre Postmoderne – Zu Nicolás Gómez Dávila, in: Jörg Albertz (Hrsg.): Aufklärung und Postmoderne – 200 Jahre nach der französischen Revolution das Ende aller Aufklärung? S. 139-150.
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