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Sogar das Wissen muss nach der Mode sein

Beitrag 12: Karl Alfred Blüher über Baltasar Gracián

Denken wie die wenigsten und reden wie die meisten [...] Das Denken ist frei, ihm kann und darf keine Gewalt geschehen. Es zieht sich zurück in das Heiligtum seines Schweigens.

Sich allen zu fügen wissen: ein kluger Proteus: gelehrt mit dem Gelehrten, heilig mit dem Heiligen.

Nicht gänzlich eine Taubennatur haben, sondern bald arglistig wie die Schlange, bald arglos wie die Taube sein. Nichts ist leichter, als einen redlichen Mann zu hintergehen. Viel glaubt, wer nie lügt, und viel traut, wer nie täuscht.

Von der Verstellungskunst Gebrauch, nicht Missbrauch machen. Man soll nicht an ihr Gefallen finden, noch weniger sie zu verstehen geben. Alle Kunst muss verdeckt bleiben, weil sie verdächtig ist.

Sich in die Zeiten schicken. Sogar das Wissen muss nach der Mode sein, und da, wo es nicht Mode ist, besteht es gerade darin, dass man den Unwissenden spielt.

Graciáns seit dem 17. Jahrhundert immer wieder neu aufgelegtes und in viele Sprachen übersetztes Oráculo manual fand in Deutschland zunächst in älteren Übersetzungen nach der französischen Version von Amelot de la Houssaie (1684) Verbreitung (die erste Übertragung erschien bereits 1686 unter dem Titel L'homme de cour oder Baltasar Graciáns vollkommener Staats- und Weltweise) und gehörte im 18. Jahrhundert zum allgemeinen intellektuellen Rüstzeug des gebildeten Weltmanns. Doch erst Schopenhauer, der die Aphorismensammlung zum ersten Mal nach dem spanischen Originaltext übertrug (1862), ist eine kongeniale Übertragung dieses Schlüsselwerks der moralistischen Literatur gelungen.
Gracián hat im Oráculo manual eine eigene Konzeption des Aphorismus entwickelt, die vor allem darin besteht, dass er diesem seit der Antike gebräuchlichen Texttypus einen dezidiert literarischen Status gab. Wie in seinen übrigen Werken, bediente er sich auch hier eines „conceptistischen“ Barockstils, der sich durch einen Überfluss an rhetorischen Figuren der Antithese, des Paradoxons, des Wortspiels und des Doppelsinns auszeichnet und der derart kunstvoll gestaltet ist, dass selbst ein heutiger spanischer Leser Schwierigkeiten beim Verständnis mancher Textstellen hat. Schopenhauers sprachlich fein geschliffene Übertragung hat Graciáns allzu kühne Stilkunststücke gedämpft und bietet daher dem deutschen Leser eine insgesamt etwas leichter lesbare Version, die jedoch im Vergleich zum spanischen Original an stilistischer Raffinesse und zuweilen auch an intellektueller Prägnanz eingebüßt hat. Die Originalität des graciánschen Aphorismus beruht aber ebenfalls darauf, dass er unter dem Einfluss der politischen Aphorismensammlungen der spanischen tacitistischen Literatur eine komplexere Form annahm. Er setzt sich bei Gracián jeweils aus einem knapp formulierten Leitspruch und einer hierauf folgenden, gleichfalls sententiös formulierten, längeren Erläuterung zusammen. Nietzsche hat sich in seinen Aphorismen, durch Schopenhauers Übersetzung angeregt, ebenfalls oft dieser Kompositionsform bedient.
Ein Viertel der in das Oráculo manual aufgenommenen Aphorismen ist aus Graciáns früheren Werken, insbesondere aus dem Discreto, übernommen und dem neuen Konzept angepasst worden. Zahlreich sind die Entlehnungen aus fremder Hand, namentlich aus antiken Quellen, aber auch aus der alttestamentlichen Spruchliteratur oder aus zeitgenössischen politischen Aphorismen-, Sprichwort- und Emblemata-Sammlungen, die in den heutigen unkommentierten deutschen Ausgaben kaum erkennbar sind.
Inhaltlich betrachtet, besteht das Oráculo manual aus maximenartigen Ratschlägen zum weltklugen mitmenschlichen Umgang. Diese stützen sich nie auf die aus den christlichen Geboten abgeleiteten Prinzipien der katholischen Moraltheologie, sondern auf ein rein innerweltlich-profanes Wissen, das – wie bei Montaigne – unsystematisch aus eigener Erfahrung und aus dem reichen humanistischen Schatz antiker Weisheit geschöpft ist und das hierzu seine Legitimierung durch die „Meisterregel“ des Begründers des Jesuitenordens Ignaz von Loyola erhält: „Man wende die menschlichen Mittel an, als ob es keine göttlichen, und die göttlichen, als ob es keine menschlichen gebe.“| 1 | Wie aus dem Untertitel Arte de prudencia hervorgeht, knüpft der humanistisch gebildete Gracián in seiner Aphoristik im Kern an die antike Konzeption der „prudentia“ an. Seine Gedanken erscheinen daher manchmal unvereinbar mit den damals gültigen Maßstäben christlicher Moral, sind aber durchaus auch bei anderen zeitgenössischen Autoren anzutreffen, die von den antiken Klugheitslehren beeinflusst sind, so namentlich bei Machiavelli und den Vertretern des politischen Tacitismus, deren Anschauungen sich daher in manchen Aphorismen Graciáns direkt widerspiegeln. Wie Gracián im Vorwort zu El Héroe schrieb, war es sein Ziel, aus dem machiavellistischen Prinzip der politischen Staatsräson das Prinzip einer „Staatsräson seiner selbst“| 2 | abzuleiten, das heißt die Sicherung der Belange der eigenen Person zur obersten Richtschnur des individuellen menschlichen Verhaltens zu erheben. Unter Rückgriff auf antik-stoische Auffassungen begreift Gracián die Idealfigur der autonomen „persona“| 3 | als einen „sabio“, einen Weisen, verstanden im Sinne eines „discreto“, eines klugen Weltmanns, der alle lebenstaktischen Regeln vollkommen beherrscht, ohne hierbei dem Gebot der „virtud“ entgegen zu handeln. Gracián fordert von diesem Weisen, dass er kritisch denkt und prüft, vor allem aber, dass er scharf zwischen Wirklichkeit und Schein unterscheidet: „Wirklichkeit und Schein. Die Dinge gelten nicht für das, was sie sind; sondern für das, was sie scheinen. Selten sind die, welche ins Innere schauen, und viele die, welche sich an den Schein halten.“| 4 | Um die tatsächlichen Gegebenheiten erkennen zu können, muss der Verstand den Trug durchschauen, die Illusion entlarven, kurz jene Entschleierung des täuschenden Scheins vornehmen, die man zu Zeiten Graciáns auf Spanisch den „desengaño“ nannte: „Ins Innere schauen. Man findet gemeinhin die Dinge weit verschieden von dem, was sie scheinen; die Unwissenheit, welche nur bis zur Rinde vorgedrungen war, wird, wenn sie zum Innern gelangt, zu einem die Täuschung enthüllenden Wissen.“| 5 |
Gracián schreibt seinem lebensklugen, desillusionierten Weisen, wie in der Stoa, völlige geistige Autarkie zu: „Der Weise sei sich selbst genug. Jener Weise, der sich selbst alles in allem war, hatte, als er davonging, alles Seinige bei sich.“| 6 | Der Weltkluge soll hierbei sokratische Selbsterkenntnis pflegen: „Kenntnis seiner selbst, an geistigen Anlagen, an Erfindungsgabe, an Urteil, an Neigungen. Keiner kann Herr über sich sein, wenn er sich nicht zuvor begriffen hat.“| 7 | Er muss leidenschaftslos sein und sich beherrschen können: „Leidenschaftslos sein: eine Eigenschaft der höchsten Geistesgröße. [...] Keine höhere Herrschaft als die über sich selbst und über seine Affekte.“| 8 | In Graciáns Augen sind absolute innere Unabhängigkeit und Scharfblick des Denkens nötig, damit sich der „sabio“ gegenüber den Gefährdungen der feindlichen Umwelt behaupten kann. Klugheit verlangt, dass man sich, wenn nötig, äußerlich der Meinung der Menge anpasst, jedoch innerlich seine Freiheit wahrt: „Denken wie die wenigsten und reden wie die meisten [...] Das Denken ist frei, ihm kann und darf keine Gewalt geschehen. Es zieht sich zurück in das Heiligtum seines Schweigens.“| 9 | Graciáns Maxime „Sich anpassen verstehen“| 10 | bezieht sich sowohl auf das Verhalten gegenüber den Mitmenschen: „Sich allen zu fügen wissen: ein kluger Proteus: gelehrt mit dem Gelehrten, heilig mit dem Heiligen“| 11 | wie auf die Anpassung an die Zeitumstände: „Sich in die Zeiten schicken. Sogar das Wissen muss nach der Mode sein, und da, wo es nicht Mode ist, besteht es gerade darin, dass man den Unwissenden spielt.“| 12 |
Zum Selbstschutz des Weltklugen gehört aber auch, wie schon in den antiken Prudentia-Lehren, listige Selbstverteidigung und kluge Täuschung des Gegners: „Bald aus zweiter, bald aus erster Absicht handeln. Ein Krieg ist das Leben des Menschen gegen die Bosheit des Menschen. Der Scharfsinn entwickelt in diesem Kampf Strategien der Verstellung. Nie tut er das, was er vorgibt, sondern zielt nur darauf ab zu täuschen.“| 13 | Ein berühmtes, in der damaligen politischen Literatur nach Plutarch häufig zitiertes Wort von Lysander aufnehmend, rät Gracián: „Wer sich nicht mit der Löwenhaut bekleiden kann, nehme den Fuchspelz.“| 14 | Mit einem Bibelwort wird schlangenhafte Schlauheit empfohlen: „Nicht gänzlich eine Taubennatur haben, sondern bald arglistig wie die Schlange, bald arglos wie die Taube sein. Nichts ist leichter, als einen redlichen Mann zu hintergehen. Viel glaubt, wer nie lügt, und viel traut, wer nie täuscht.“| 15 | Auf den berühmten, von Tacitus inspirierten Spruch Ludwigs XI. „Nescit regnare qui nescit simulare“ anspielend, bemerkt Gracián: „Kein Herrschen ohne Verstellung“ und: „Das praktischste Wissen besteht in der Verstellungskunst.“| 16 | Und er vergisst nicht, aus taktischer Klugheit das Verschweigen der Wahrheit zu empfehlen: „Ohne zu lügen, nicht alle Wahrheit sagen.“| 17 |
Zitieren wir zum Abschluss aus Graciáns Aphorismen noch einige andere charakteristische Beispiele seiner Klugheitslehre. Gewitzt wird das kluge Verbergen des eigenen Potentials empfohlen: „Unergründbarkeit der Fähigkeiten. Der Kluge vermeide, dass man sein Wissen und sein Können bis auf den Grund ermesse, wenn er von allen verehrt sein will. Er lasse zu, dass man ihn kenne, aber nicht, dass man ihn ergründe.“| 18 | Nicht minder wichtig ist das Geheimhalten der eigenen Gewandtheit im listigen Umgang mit anderen: „Von der Verstellungskunst Gebrauch, nicht Missbrauch machen. Man soll nicht an ihr Gefallen finden, noch weniger sie zu verstehen geben. Alle Kunst muss verdeckt bleiben, weil sie verdächtig ist.“| 19 | Andere pfiffige Ratschläge lauten: „Das Schlimme andern aufzubürden verstehen“,| 20 | „Nie sich zu dem gesellen, durch den man in den Schatten gestellt wird“| 21 | und „Sich keine Narren auf den Hals laden.“| 22 | Aus Plutarch geschöpft hat Gracián die schlitzohrige Empfehlung: „Von den Feinden Nutzen ziehen.“| 23 | Von Persius angeregt ist sein Lob der Image-Pflege: „Tun und sehen lassen. Die Dinge gelten nicht für das, was sie sind, sondern für das, was sie scheinen. Wert haben und es zu zeigen verstehen, heißt zweimal Wert haben. Was nicht gesehen wird, ist als ob es nicht wäre.“| 24 | Gracián wusste bereits, wie man sieht, dass geschicktes ostentatives Zurschaustellen des eigenen Ego eine lebenstaktisch kluge Entscheidung sein kann: „Zu prunken verstehen. Es ist die Glanzbeleuchtung der Talente: für jedes derselben kommt eine günstige Zeit: diese nutze man, denn nicht jeder Tag wird der des Triumphs sein.“| 25 |

K. A. Blüher, 10. März 2005

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  | 1 | „Hanse de procurar los medios humanos como si no huviesse divinos, y los divinos como si no huviesse humanos. Regla de gran maestro, no ai que añadir comento“ (Oráculo manual, 251; zitiert nach der kritischen Edition von E. Blanco, in der die Orthographie des 17. Jahrhunderts beibehalten wurde). Wie bei diesem Aphorismus, modifizieren wir im Folgenden, wenn nötig, einige Textstellen der Übersetzung Schopenhauers.

  | 2 | „Razón de estado de [s]í mismo“ (Obras completas).

  | 3 | Oráculo manual, 1.

  | 4 | „Realidad y apariencia. Las cosas no pasan por lo que son, sino por lo que parecen. Son raros los que miran por dentro, y muchos los que se pagan de lo aparente“ (Oráculo manual, 99). Diese Unterscheidung findet sich namentlich in der stoischen Philosophie. Vgl. z.B. Seneca, Formula honestae vitae, II, 1.

  | 5 | „Mirar por dentro. Hállanse de ordinario ser mui otras las cosas de lo que parecían; y la ignorancia que no passó de la corteza se convierte en desengaño quando se penetra al interior“ (Oráculo manual, 146).

  | 6 | „Bástase a sí mismo el sabio. Él se era todas sus cosas, y llevándose a sí lo llebava todo“ (Oráculo manual, 137). Dieser Spruch wurde in der Antike zumeist dem Philosophen Stilpo zugeschrieben, so von Seneca, der ihn im Zusammenhang mit der stoischen Lehre von der Autarkie des Weisen: „Se contentus est sapiens“ zitiert: „Omnia, inquit, bona mea mecum sunt“ (Ep. Ad Luc. IX, 13 und 18), ebenso von Diogenes Laertius (II, 115).

  | 7 | „Comprehensión de sí. En el Genio, en el Ingenio; en dictámenes, en afectos. No puede uno ser señor de sí si primero no se comprehende“ (Oráculo manual, 89).

  | 8 | „Hombre inapassionable, prenda de la mayor alteza de ánimo. [...] No ai mayor señorio que el de sí mismo, de sus afectos“ (Oráculo manual, 8). Zitat des bekannten Worts von Seneca „Imperare sibi maximum imperium est“ (Ep. ad Luc. CXIII, 31).

  | 9 | „Sentir con los menos y hablar con los más. El sentir es libre, no se puede ni debe violantar; retirase al sagrado de su silencio“ (Oráculo manual, 43). Vgl. „Quantum potes autem, in philosophiam recede: illa te sinu suo proteget. In huius sacrario eris aut tutus aut tutior“ (Seneca, Ep. Ad Luc. CIII, 4).

| 10 | „Saber atemperar“ (Oráculo manual, 58). Schon Seneca empfahl dem Weisen „sich anzupassen“ (Formula vitae honestae, II, 3).

| 11 | „Saber hazerse a todos. Discreto Proteo: con el docto, docto, y con el santo, santo“ (Oráculo manual, 77).

| 12 | „Vivir a lo plático. Hasta el saber ha de ser al uso, y donde no se usa, es precio saber hazer del ignorante“ (Oráculo manual, 120).

| 13 | „Obrar de intención, ya segunda, y ya primera. Milicia es la vida del hombre contra la malicia del hombre, pelea la sagazidad con estratagemas de intención. Nunca obra lo que indica, apunta, sí, para deslumbrar“ (Oráculo manual, 13). Vgl. die Maxime von Publilius Syrus „Qui bene dissimulat citius inimico nocet“ (Sententiae, ed. Duff, 706) sowie Hiobs Wort „Militia est vita hominis super terram“ (VII, 1) und Senecas „Vivere militare est“ (Ep. ad Luc. XCVI, 5).

| 14 | „Quando no puede uno vestirse la piel del León, vístase la de la Vulpeja“ (Oráculo manual, 220).

| 15 | „No ser todo colombino. Altérnense la calidez de la serpiente con la candidez de la paloma“ (Oráculo manual, 243). Anspielung auf: „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben“ (Matthäus 10, 16).

| 16 | „Es gran parte del regir el disimular“ (Oráculo manual, 88); „El más práctico saber consiste en disimular“ (Oráculo manual, 98). In der damaligen politischen Literatur wird vor allem die Verstellungskunst des Tiberius genannt, die Tacitus in seinen Annalen beschrieb (vgl. namentlich Ann. 4, 71).

| 17 | „Sin mentir, no dezir todas las verdades“ (Oráculo manual, 181). Cf. „Si aliquando coarcteris uti mendacio, utere non ad falsi fructum sed ad veri custodiam“ (Seneca, Formula vitae honestae, V, 5).

| 18 | „Incomprehensibilidad de caudal. Escuse el varón atento sondarle el fondo, ya al saber, ya al valer, si quiere que le veneren todos. Permítase al conocimiento, no a la compréhension“ (Oráculo manual, 94).

| 19 | „Usar, no abusar de las reflexas. No se han de afectar, menos dar a entender. Toda arte se ha de encubrir, que es sospechosa“ (Oráculo manual, 45).

| 20 | „Saber declinar a otro los males“ (Oráculo manual, 149).

| 21 | „Nunca acompañarse con quien le pueda desluzir“ (Oráculo manual, 152).

| 22 | „Nunca embaraçarse con necions“ (Oráculo manual, 197).

| 23 | „Saber usar de los enemigos“ (Oráculo manual, 84). Vgl. Plutarch, Moralia, 6 (De capienda ex inimicis utilitate).

| 24 | „Hazer, y hazer paracer. Las cosas non passan por lo que son, sino por lo que parecen. Valer y saberlo mostrar es valer dos veces. Lo que no se ve es como si no fuese“ (Oráculo manual, 130). Vgl. „Scire tuum nihil est, nisi te scire hoc sciat alter“ (Persius, Satura I, 27).

| 25 | „Hombre de ostentación. Es el lucimiento de las prendas. Ai vez para cada una: lógrese, que no será cada día el de su triunfo“ (Oráculo manual, 277).

Über B. Gracián

» Till Kinzel: Weltklugheit in einer Welt des Scheins – Graciáns Lebenslehre.

» Karl Alfred Blüher: „Les origines antiques d'un ,art de la prudence' chez Gracián“, in: Colloque International: Baltasar Gracián et la Philosophie.

» Manfred Hinz: Die menschlichen und göttlichen Mittel: sieben Kommentare zu Baltasar Gracián.

» Karl Alfred Blüher: Gracián y el neoestoicismo, in: „Levante sus primores la agudeza“: Baltasar Gracián.

» Wolfgang Lasinger: Aphoristik und Intertextualität bei Baltasar Gracián.

» Karl Alfred Blüher: „Sapientia ars vitae“. Séneca inspirador de un arte de vivir individualista en el pensamiento moralista europeo de los siglos XVI y XVII, in: Séneca, dos mil años después (hrsg. von Miguel Rodríguez-Pantoja).

» Mercedes Blanco: Les rhétoriques de la pointe. Baltasar Gracián et le conceptisme en Europe.

» Karl Alfred Blüher: „Mirar por dentro. El análisis introspectivo del hombre en Gracián“, in: El mundo de Gracián (hrsg. von Sebastian Neumeister/ Dietrich Briesemeister).

» Karl-Heinz Göttert: „Das Ideal der Klugheit im Barock. Baltasars Graciáns ,Oráculo manual y arte de pruden-cia’“, in: Kommunikationsideale. Untersuchungen zur europäischen Konversationstheorie.

» Benito Pellegrin: „Antithèse, métaphore, synecdoque et métonymie. Stratégie de la figure dans l',Oráculo manual’ de Baltasar Gracián.“

» Gerhart Schröder: „Gracián und die spanische Moralistik“, in: Renaissance und Barock II. (hrsg. von August Buck) – Neues Handbuch der Literaturwissenschaft X., S. 257-279.

» Karl Alfred Blüher: „Graciáns Aphorismen im ,Oráculo manual’ und die Tradition der politischen Aphorismen- sammungen in Spanien“ (Erstverö. 1969), wieder in: Der Aphorismus (hrsg. von Gerhard Neumann), S. 413-426.

» Karl Alfred Blüher: Seneca in Spanien. Untersuchungen zur Geschichte der Seneca- Rezeption in Spanien vom 13. bis zum 17. Jahrhundert.

» Gerhart Schröder: Baltasar Graciáns „Criticón“. Eine Untersuchung zur Beziehung zwischen Manierismus und Moralistik.

» Klaus Heger: „Genio e Ingenio. Herz und Kopf. Reflexiones sobre unos cotejos entre el ,Oráculo manual’ y la traducción alemana de Schopenhauer.“

» Helmut Hatzfeld: „The Baro- quism of Gracián's ,Oráculo manual’“, in: Homenaje a Gracián.

» Helmut Jansen: Die Grundbegriffe des Baltasar Gracián.

» Werner Krauss: Graciáns Lebenslehre.