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Friedrich Nietzsche (* 1844; † 1900)

...Ist Geld das eine Tauschobjekt, so ist zu erwägen, daß ein Frankentaler in der Hand eines reichen Erben, eines Tagelöhners, eines Kaufmannes, eines Studenten ganz verschiedene Dinge sind: Jeder wird, je nachdem er fast nichts oder viel tat, ihn zu erwerben, wenig oder viel dafür empfangen dürfen – so wäre es billig: in Wahrheit steht es bekanntlich umgekehrt. In der großen Geldwelt ist der Taler des faulsten Reichen gewinnbringender als der des Armen und Arbeitsamen.| 1 |

Im Internet sind unzählige Kurzbiographien über Nietzsche zu finden, lesenswert ist der Wikipedia-Artikel über Friedrich Nietzsche.

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  | 1 | Auszug aus „Der Tausch und die Billigkeit“, Reflexion Nr. 25 in: Der Wanderer und sein Schatten, zit. aus: F. N., Menschliches Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister. Mit einem Nachwort von Ralph-Rainer Wuthenow. Frankfurt am Main: Insel, 1982, S. 464.

Bücher

» Ecce Homo. Wie man wird, was man ist.

» Der Antichrist. Fluch auf das Christentum.

» Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert.

» Jenseits von Gut und Böse. Vorspiel einer Philosophie der Zukunft.

» Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen.

» Die fröhliche Wissenschaft.

» Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile.

» Menschliches, Allzumensch- liches. Ein Buch für freie Geister.